Beschreibung und Biologie der Mandevilla

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Die Mandevilla ist eine Angiosperme. Hier die Daten:

Die Pflanzenform:
  • Strauchig oder halb-strauchig, kletternd oder schlingend, die Mandevilla ist vor allem eine Liane, deren Verhalten sich den klimatischen Bedingungen anpasst. Lianen können bis 5m lang werden.

  • Wenn sie feine dünne Peitschtriebe bilden, hängen sie sich auf durch Umschlingen der Stütze. Dies ist eine Eigenschaft der Apocynaceae. Generell erfolgt dieses Umschlingen in umgekehrter Uhrzeigerrichtung.

Das Blatt:
  • Im Allgemeinen sind die Blätter der Mandevilla immergrün. Sie wisen eine gegenseitige Phyllotaxie auf. Je nach Art, sind die Blätter elliptisch, oval oder lanzettenförmig.

  • Die Blätter sind einfach, mit ganzer Blattspreite, gefiedert.

  • Le Mandevilla laxa (Chilenisches Jasmin) ist eine der wenigen Sorten dieser Art, die Laub abwirft.

Die Blüte und die Rekaulensenz::
  • Die Rekaulensenz der Dipladenia ist eine Traube, die aus 1 bis 10 Blüten bestehen kann. Sie kann achsel-, terminal- oder sub-terminal gelagert sein. Sie bildet sich nur auf den jungen Trieben.

  • Die Mandevilla Blüten haben verschiedene Größe, je nach Art: 2 bis 12cm. Sie zählen meistens 5 grünen Kelchblätter und 5 bunten Blütenblätter. Diese sind an der Basis zusammengeschweißt und bilden einen Trichter.

  • Wie generell bei den Apocynaceae, handelt es sich um actinomorphe und hermaphrodite Blüten mit folgender Blütenformel: O : (5S) [(5P), 5E] 2C.

  • Der Stempel besteht aus 2 freistehenden Fruchtblätter, die sich vereinen, um ein Griffel zu bilden, das von einer schleimigen Narbe – sogenannte „clavoncule“ gekrönt ist. Der Fruchtknoten liegt oberhalb oder halb-unterhalb, und die et die Plazentation ist nebensächlich. Die Samenknospen, ca. 2 bis 200 an der Zahl pro Fruchtblatt, sind generell anatrop, unitegumentiert und et tenuinucelliert. An der Basis des Fruchtknotens befinden sich 2-5 nektarbildende Schuppen. Diese „Drüsen“ bilden den Ursprung des Wortes „Dipladenia“.

  • Die Androcea besteht aus 5 epipetalen und alternisetalen Staubgefäße. Diese sind an der Seite der Blütenkrone auf der Höhe des Blütenrohres geschweißt. Ihre Staubbeutel treffen aufeinander oberhalt der Narben, um eine komplexe Struktur zu bilden, die, je nach Autor, „gynostège“, „gynostegium“ oder „gynostème“ genannt wird.

  • Die Fortpflanzungsorgane und das natürliche Bestäubungsmechanismus sind jeweils so spezifisch, dass außerhalb der heimatlichen Gefielden und weit weg von den natürlichen Bestäubern, die Befruchtung noch viel komplizierter wird.

Beschreibung und Biologie der Mandevilla Frucht und Samen:
  • Die Frucht der Mandevilla ist ein doppelter Follikel (Type Hülse), trocken und dehiszent.

  • Die Saatkörner sind klein (4-15mm) und behaart, was die Ausstreuung sehr vereinfacht. Sie bestehen aus einer einfachen Hülle und enthalten ein ölhaltiges Eiweiß.

  • Das Embryo der Mandevilla ist breit und gerade. Es beinhaltet ein Keimblatt.

Wurzelsystem:
  • Das Wurzelsystem der Mandevilla besteht hauptsächlich aus empfindlichen Speicherwurzel die sehr empfindlich auf Erstickung, Luft und Licht reagieren.

Physiologische Besonderheiten:
  • Die Mandevilla ist eine Pflanze, die - Latex enthält, und eher toxisch ist (wenn sie eingenommen wird) wie bei allen Apocynacea.



 

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